II.07 - Konvergenz

(OT: Convergence)

Als bei einem Einbruch der Familien-Vater getötet wird untersuchen Don und sein Team die Hintergründe und Verbindungen zwischen dem Mord und Einbrüchen in einem gehobenen Wohngebiet.

 

Autor: Cheryl Heuton & Nicholas Falacci

Regisseur: Dennis Smith

Erstausstrahlung: 11.11.2005, CBS - 15.02.2007, Sat.1

Gast-Darsteller: James Lancaster (Ladenbesitzer), Kent Karson (Mann), Rebecca Boyd (Claire Bloom), Michael Maize (Warren (Demento) Gordon), Katie Flynn (Student), Devin Sidell (Student), Blake Berris (Mann), Colin Hanks (Marshall Penfield), David J. Wright (Skinhead), Wayne Pére (Herbert Quilty), Cameron Dye (Roley), David A. Kimball (Maynard)

 

Die Zahlen dieser Folge:

7 Angriffe in Wohnungen
3,6 Millionen Dollar gestohlen
2 Morde
2 antike Lampen

 

Kompletter Inhalt:

Charlie, Larry und Don spielen Frisbee im Uni Park. Sie diskutieren über die Frisbees und allen möglichen Kram, als Don plötzlich einen Anruf bekommt. Er muss zu einem Tatort und das Spielen wird somit unterbrochen.

Es hat ein geplanter Überfall stattgefunden, bei dem es Tote gab und der Haken an der Sache ist, dass dies ein Überfall zu sein scheint, der erstens gut geplant war, denn es wurden Dinge wie Schmuck und wertvolle Möbel gestohlen und hinzu kommt, dass der Überfall in ein Schema mehrerer Überfälle passt.

Beim FBI wird diskutiert, wie sich die Überfälle in Verbindung bringen lassen und Charlie kommt auf eine Idee. Er ist überzeugt, dass es noch weitere Überfälle gibt, die bisher nicht betrachtet wurden und er braucht möglichst viele Daten. Er entwirft ein Muster, demzufolge die Täter auch an gewissen Tagen ein Verbrechen begangen haben müssten. Nun gilt es zu überprüfen, ob an diesen Tagen wirklich Überfälle stattfanden.

Charlies Theorie bringt Erfolge ans Tageslicht, es haben tatsächlich Überfälle stattgefunden. Lediglich ein Punkt passt nicht in das Schema: Normalerweise schossen die Gangster nicht, was aber bei einem der Überfall nun der Fall war.

Colby und David beauftragen Charlie herauszufinden, wo man die Patrone finde könnte. Charlie macht sich so gleich an die Berechnungen, als Marshall Penfield herein kommt. Er erzählt Charlie, dass er mit Amita Essen gegangen war, was diesen nicht gerade begeistert. Hinzu kommt, dass Marshall vor Ort ist, weil er einen Vortrag darüber halten will, dass er einen Fehler in der "Eppes-Konvergenz" entdeckt habe. Das wiederum würde für Charlie die Zerstörung seines Lebenswerks bedeuten.

Megan redet mit der Betroffenen und findet heraus, dass die gestohlenen Dinge, wie zum Beispiel zwei antike Lampen, sehr wertvoll sind.

David und Colby geben währenddessen Daten in ein Programm ein, das dank Charlie den Ort der Patrone ausfindig machen soll.

Alan ist nicht mehr der Rentner von vorher, nein er macht sich selbstständig mit einer Beratungsfirma. Das Rentnerdasein war ihm zu langweilig und daher möchte er nun Sachen machen, die ihm Spaß bringen. Charlie ist irgendwie schlecht drauf, was Alan natürlich sofort auffällt. Es scheint ihn stark zu wurmen, dass Marshall seine Theorien anzweifelt und zerpflückt. Es sind die Ergebnisse der Forschungen seiner letzten Jahre und er zweifelt nun daran ob er den Fokus seines Lebens richtig setzt. Sein Vater gibt ihm den wichtigsten Rat des Lebens: Er solle das machen, was ihm Spaß bringt.

Das FBI ist an die Adresse eines illegalen Waffenverkäufers geraten und Megan wird undercover als Interessentin auftreten. In dem Moment, als die Waffen sichtbar werden, kommen die anderen Agenten zum Vorschein und nehmen die beiden Männer fest.

Beim Verhör streiten die jedoch alles ab. Doch die Liste, mit den zu verkaufenden Gegenständen deckt sich ziemlich genau mit den gestohlenen Artikeln der Raubüberfälle. Der Mann erzählt, dass er die Ware von Leuten kaufe und versuche weiterzuverkaufen, mit den Überfällen habe er nichts zu tun. Er schätzt die Verkäufer jedoch nicht so ein, als würden sie selber die Überfälle begehen, dazu würden sie zu professionell wirken.

Die Täterbeschreibungen führen das FBI zu verschiedenen Männern und Charlie hilft das alles wenig weiter. Seiner Berechnung zufolge müsste der nächste Überfall jedoch schon in 3 Tagen stattfinden.

Colby und David suchen unterdessen nach der Patrone und Colby wird nach endloser Suche tatsächlich fündig. Es lässt sich aus dem Fundort schließen, dass die Kugel senkrecht in die Luft geschossen wurde.

David sitzt in Marshalls Veranstaltung und hört zu, wie dieser den Fehler in Charlies Theorien aufdeckt. Hinterher kommt Amita zu Charlie und sagt ihm, dass Marshall recht habe. Charlie ist schnippisch und sagt, dass er das auch wisse. Marshall kommt nun zu den beiden und fragt Amita, ob sie mit Essen kommen würde. Es kämen noch mehr Leute mit und wenn Charlie Lust hat könnte er ja auch mitkommen. Amita geht mit, doch Charlie hat keine Lust. Als Marshall geht, sagt Amita, dass Charlie anders sei als sonst. Er ist frustriert, weil er mit dem FBI-Fall nicht voran kommt und nebenbei wird auch noch sein Lebenswerk zerstört. Amita meint, dass er in letzter Zeit sehr dünnhäutig sei. Charlie entgegnet, dass sie viel mit Marshall unterwegs sei und Amita antwortet, dass Marshall ein scharfsinniger Denker sei und ihre Treffen rein professioneller Natur wären. Beide rechtfertigen sich, dass sie wegen ihres Berufs wenig Zeit für ein Privatleben haben und Amita fragt erneut ob Charlie nicht doch zum Essen mitkommen würde, doch er will nach wie vor nicht. Er meint, dass er nachdenken müsse.

Charlie ist bei Don und Megan und bemerkt, dass Handys die technische Möglichkeit bieten, um ihre Besitzer per GPS-Signalen ausfindig zu machen. Er vermutet, dass die Täter die GPS-Daten der Opfer für ihre Überfälle genutzt haben könnten.

Charlie und Larry nehmen Alans Handy auseinander, der wenig begeistert ist, weil er schließlich unter die Geschäftsmänner gegangen ist und das Handy brauche. Doch die zwei wollen den GPS-Chip untersuchen. Charlie erklärt, dass die Geräte sehr einfach abzuhören sind.

Beim FBI werden die Kugeln verglichen, in der Hoffnung, dass sie dadurch einen Tipp auf die Täter bekommen, denn viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Die Täter haben bereits viele Überfälle erfolgreich durchgeführt und fühlen sich dadurch unaufhaltbar und könnten übermütig werden.

Charlie erklärt Larry sein Problem mit dem FBI-Fall und regt sich gerade über Marshall auf, als dieser in die Tür tritt. Amita ist auch dabei und erzählt, dass Marshall Charlie bei dem Fall helfen könne, weil er sich momentan mit genau diesem Thema beschäftige, das für Charlie wichtig ist.

Sie kommen zu einem Schluss: Die Opfer der Überfälle waren zwar alle bei verschiedenen Versicherungen, aber diese Versicherungen haben eine Verbindung, nämlich über ihre Rückversicherung. Nun kommen sie weiter und das FBI sucht nach Mitarbeitern, auf die die Beschreibungen passen könnten. Sie brauchen jemanden, der sich mit Handys auskennt und einen, der Versicherungsprofi ist. Da werden sie auch direkt fündig und schaffen es die zwei Männer festzunehmen.

Mit Bildern der Opfer werden die Männer unter Druck gesetzt und irgendwann gestehen sie, dass sie die Kontrolle über die Gangster verloren haben, die die Überfälle ausführen sollten. Die Diebe hätten sich plötzlich nicht mehr an die Anweisungen gehalten.

Charlie erklärt, wie das Ganze mit den Handys funktioniert haben soll. Mit einem sogenannten Sniffer konnten die Männer die Gespräche anderer Menschen abhören und so herausfinden, ob es potentielle Wertgegenstände gibt, wo wiederum der Versicherungsangestellte die Anhaltspunkte liefern konnte. So konnten die Handy verfolgt werden und die Diebe konnten ihren Opfern auflauern.

Es gelingt dem FBI die Männer direkt vor ihrem nächsten Überfall zu überführen.

Charlie dankt Marshall für dessen Hilfe bei dem Fall und der erzählt, dass er sich nur mit der Eppes-Konvergenz beschäftigt habe, weil er Charlies Theorien als astreine Mathematik ansieht. Charlie sagt, dass es auch alles nicht mehr tragisch sei, weil er einen Weg gefunden habe um die zweifelhafte Stelle seiner Theorien zu umgehen. Er habe außerdem beschlossen, dies als die Penfield-Erweiterung zu bezeichnen. Die beiden scheinen sich nun wieder zu mögen.

Amita, Alan und Larry warten auf Charlie, der jedoch ist höchst beschäftigt, weil er ein neues Projekt um neuronale Netze entdeckt hat. Amita und Larry sehen, dass Alan ein 5000 Teile Puzzle rumliegen hat und sind begeistert. Anstatt gemeinsam weg zu gehen beschließen sie kurzerhand eine Pizza zu bestellen und mit Alan das Puzzle zu puzzeln.