Teil 3

Don wurde fast verrückt vor Sorge. In der Zwischenzeit hatte er noch zusätzlich David informiert, der ebenfalls auf dem Weg war. Unterdessen stellte Don sich alle Fragen, die in seinem Kopf herumschwirrten und ein riesengroßes Chaos verursachten. Wo war Charlie bloß? Ging es ihm gut? Seine Blicke fielen wieder auf den Brief. Irgendwie ergaben die Worte in seinen Augen keinen Sinn. Er würde erst einmal abwarten, was Terry und David dazu sagen würden.
Vielleicht war er einfach nur zu verwirrt, um den tieferen Sinn dieser Worte zu begreifen... Doch in diesem Moment rissen ihn Terry und David mit einem gemeinschaftlichen „Guten Morgen“ aus seinen Gedanken und er sah auf. „Oh...guten Morgen..“ meinte er, dann sah er wieder auf das Papier. „Worum geht’s?“ Terry hatte anscheinend verdammt gute Laune. Don reichte ihr wortlos das Papier, welches sie mit einem Taschentuch umfasste und las. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck und dass David versuchte, über ihre Schulter zu schauen, bemerkte sie gar nicht. „Terry? Kannst du mich bitte einweihen?“ meinte David, als er ihr geschocktes Gesicht bemerkte. Schließlich, nach einigem Zögern und einigen Blicken zu Don, begann Terry stockend, den Brief laut vorzulesen:
„Sieh, Eppes... ich habe ihm geschworen, dass ich mich rächen würde, ... für das was er mir antat... und hier... ist meine Rache! Nur steht noch nicht fest, ob er das alles auch... überleben wird...“
Als sie geendet hatte, schluckte sie schwer. Jemand hatte Charlie in seiner Gewalt, so viel stand fest. Sie verstand Dons Aufregung nur zu gut, schließlich ging es um seinen kleinen Bruder. Dennoch fing sie sich so schnell wie möglich wieder. Sie mussten einfach Ruhe bewahren, denn davon konnte Charlies Leben abhängen. Jeder noch so kleine Fehler könnte ihm schaden, und somit auch Don. Dieser sah zu Terry und David.