Kapitel 1

 

Sie öffnete die Augen. Hatte sie tatsächlich geschlafen?

Es war ein schöner Tag. Die Sonne schien in ihr kleines Zimmer. Erschrocken schaute sie auf die Uhr und stellte erleichtert fest, dass sie noch Zeit hatte. So begann der Tag doch perfekt. Endlich mal wieder schlafen, von selbst kurz vor dem Wecker aufwachen, an so einem schönen Tag. Als ihr Radiowecker dann auch noch ihr Lieblingslied spielte, war der Tag wirklich vollkommen.

Sie stand auf, ging ins Bad und machte sich fertig. Ihre Mitbewohner schliefen wohl noch, denn in der Küche war kein benutztes Geschirr zu sehen. Deshalb deckte sie den Tisch für drei Personen, um mit ihnen zu frühstücken.

 

Sie stellte gerade den fertig gebrühten Kaffee auf den Tisch, da kam Alan die Treppe herunter. „Guten Morgen Sarah“, erwiderte er ihren ebenso fröhlichen Gruß. „Womit haben wir denn das verdient?“

„Das Frühstück? Wäre es nicht schön wenn jeder Morgen so beginnen würde?“ flötete sie und tänzelte wieder in die Küche. So ausgelassen sah man sie selten.

„Kann ich dir noch irgendwie helfen?“

„Ja, du kannst dich einfach schon mal hinsetzen und mir Gesellschaft leisten“, rief sie ihm zu.

Sie musste Alan einfach lieben, er war ihr Ruhepol und verkörperte all das, nach dem sie sich schon immer gesehnt hatte. Sie hatte ihm aber nicht von Anfang an so aufgeschlossen gegenüber gestanden. Als sie vor drei Monaten, kurz nach Semesterbeginn, als Quereinsteiger auf die CalSci gekommen war und er ihr als Partner im Seminar „Klimagerechte Architektur“ zugeteilt wurde, hätte sie am Liebsten den Kurs gleich wieder verlassen. In diesem Kurs waren so viele Leute, und sie musste ausgerechnet mit dem alten Knacker zusammen arbeiten? Dass Alan aber im Herzen nicht so alt war, wie auf dem Papier, merkte sie schnell. Er war offen, aufgeschlossen, hatte immer ein Ohr für sie und sprach oft von seiner Familie und den Sorgen, die seine beiden Söhne ihm immer noch machten. Als er von dem Kakerlakenproblem im Stundentenwohnheim erfuhr, hatte er ihr ohne zu zögern das freie Gästezimmer im Haus seines Sohnes angeboten, in dessen Haus er auch lebte. Ja, Alan war etwas besonderes, er war wie ein Vater für sie.

 

Als sie mit dem Brotkorb wieder aus der Küche kam, stand Charlie im Schlafanzug unschlüssig vor dem gedeckten Tisch. Er wirkte noch nicht wirklich anwesend und seine schwarzen Locken waren alles andere als gebändigt.

„Ist wohl spät geworden gestern?“ kam die fast alltägliche Frage seines Vaters.

Charlie nickte nur. Er rieb sich mit den Händen durchs Gesicht und lies sich auf einen Stuhl fallen.

„Guten Morgen“, begrüßte Sarah ihn fröhlich und hielt ihm einen Becher Kaffe hin, genau so, wie er ihn gerne trank. Charlie nahm einen dankbaren Schluck.

„Arbeitest Du immer noch an der Sache für Don?“ fragte Alan ungläubig.

Er nickte.

„Vielleicht kann Dir Sarah helfen?“

Wenn Charlie etwas mehr hasste, dann die Tatsache, dass er auf seinem Pioniergebiet nicht weiter kam. Allgemein um Hilfe bitten fiel ihm schwer. Er hatte doch auch früher schon seinem Bruder in unzähligen FBI Fällen geholfen. Wobei, wenn er ehrlich zu selber war, fand er die Lösung meist durch einen Denkanstoß seinen langjährigen Freundes Larry. Oder Amita hatte mal einen Blick darauf geworfen. Mit ihr zusammen zu arbeiten, hatte ihm immer besondere Freude gemacht. Wieder einmal merkte er schmerzlich, wie sehr er sie vermisste. Am Liebsten wäre er aufgestanden und hätte den Tisch verlassen und sich entweder wieder im Bett oder in Arbeit vergraben. Aber er wollte sich jetzt nicht noch mehr Fragen aufhalsen und blieb einfach stumm sitzen.

„Sarah hat dir doch schon vorgestern beim Abendessen einen Tipp gegeben, du solltest das Problem anders angehen!“

Charlie schaute ihn böse an und verdrehte die Augen. Für so etwas hatte er jetzt gar keinen Nerv. Nicht nach so einer kurzen Nacht und dem immensen Berg Arbeit, der auf ihn wartete. Und nun saß er auch noch mit zwei anscheinend abartig gut gelaunten Menschen am Frühstückstisch, von denen einer mal wieder zu wissen glaubte, was das Beste sei. Typisch Väter.

„Wieso lässt du dir eigentlich nichts von deiner Studentin sagen? Hast du Angst, dass sie Dir deinen Berater-Job streitig macht? Da brauchst du dir keine Sorgen machen, ich will sie nicht auch noch ans FBI verlieren“, redete Alan weiter, ohne das missmutige Gesicht seines Sprösslings zu beachten.

„Wenn du wüsstest…“, dachte Sarah und lächelte Charlie an, der ihren viel sagenden Blick erwiderte. Wie viele Nächte hatten sie schon zusammen in der Garage verbracht, um für Don irgendetwas auszutüfteln, während Alan friedlich vor den Sportnachrichten auf seinem Sessel eingeschlafen war. Sie ging schon jetzt beim FBI regelmäßig ein und aus und war mit dem ganzen Team vertraut. Vor allem mit Colby. Irgendetwas war zwischen den beiden am Laufen. Charlie fühlte sich bei dem Gedanken schlagartig noch missmutiger.

Ins geheim musste Charlie seinem Vater zustimmen. Fachlich konnte Sarah mithalten, aber es war mit ihr einfach nicht dasselbe wie mit Amita. Sarah hatte meist einen ganz einfachen, aber am Ende richtigen Ansatz. Sie sah alles von einem ganz anderen – aber entscheidenden – Blickwinkel aus. Mürrisch schaute er in seinen Kaffee.

 

Sein Magen fuhr Achterbahn. Warum musste Amita gehen? Und was hatte Colby, was er nicht hatte? Okay, zu dieser Frage fielen ihm ein paar passende Antworten ein: Muskeln, Charisma, Sexappeal… „Was für ein Tag“, dachte er

 

Er war so in seine Gedanken vertieft, dass er kurz erschrak, als Sarah plötzlich neben ihm stand und ihm etwas auf seinen Teller legte. Ein Buttertoast mit Honig-Grins-Gesicht.

„Iss, das wird Dich aufmuntern“, lächelte sie ihn an.

 

Charlie begann zu essen und seine schlechte Laune verflog etwas. Lag es an dem Kaffe, an dem Toast? Oder an Sarah und das sie einfach immer wusste, was er brauchte und ihn wieder aufbaute? Wo jeder andere ihn schon lange nerven würde, hatte sie immer noch was gut. Hier zu Hause war sie weitaus mehr als nur eine Mitbewohnerin, sie gehörte zur Familie. In der Uni war sie eine seiner besten Studentinnen, die ihn natürlich dort nur mit „Professor Eppes“ ansprach. Und dann noch ihre Heimlichkeiten, wenn es ums FBI ging. Er lächelte und erinnerte sich an ihre erste Begegnung.

Er stand damals mit einigen Studenten vor dem Hörsaal zusammen. Sie unterhielten sich über die anstehenden Feierlichkeiten an der Uni. Sarah stellte sich zu der Gruppe, erkundigte sich, ob das hier der Mathe-Kurs sei und begann ein Gespräch mit ihrer neuen Kommilitonin. Charlie belauschte das Gespräch nicht, aber als sie plötzlich nach dem Mathe-Professor fragte und ob er wirklich so viel drauf hätte und auch so gut aussehen würde, wie alle sagten, hatte sie seine volle Aufmerksamkeit. Die Kommilitonin errötete, entschuldigte sich und verschwand im Hörsaal. Einige andere folgten ihr und die Gruppe löste sich auf. Charlie wartete einen Augenblick, bis Sarah einen Platz gefunden hatte, betrat den Raum und breitete sich auf seinem Schreibtisch aus. Aus den Augenwinkeln heraus konnte er sehen, wie Sarah auf ihrem Sitzplatz immer kleiner wurde. Er konnte es sich dann auch nicht verkneifen, sich vor der „Neuen“ auch noch mal hochoffiziell vorzustellen.

 

 

Alan lächelte in sich hinein. Seinem feinen Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen war die Szene gerade nicht entgangen. Er sah schon länger, wie gut Charlie die Nähe zu Sarah tat, auf der anderen Seite sah er aber auch, dass sein Sohn immer noch unter der Trennung von Amita litt und verstand auch dies. Amitas Weggang vor gut acht Wochen hatte ihm sehr zugesetzt. Sie hatte ein Angebot für eine andere Stelle an der Ostküste bekommen. Es war sehr lukrativ, für ihre Karriere nur förderlich und sie musste es einfach annehmen. Charlie wollte sich jedoch nicht von ihr trennen. Amita allerdings bestand darauf. Sie wollte keine Fernbeziehung führen, und so sehr sie Charlie wohl auch geliebt hatte, sie hatte ihn verlassen, um sich auf ihre Karriere zu konzentrieren. „Armer Charlie“, dachte Alan weiter, denn so etwas war ihm schon mal passiert. Damals war es Susan Berry, die für ihre Karriere nach London gegangen war und ihre bis dahin doch recht harmonische Beziehung auseinander brach. Tja, so schien das wohl zu sein, wenn der hochintelligente Sohnemann Frauen seines Kalibers suchte. Nur leider sind solche Frauen eben nicht das Heimchen am Herd, sondern sind emanzipiert und wollen selber Karriere machen. „Wenn das so weiter geht, bekomme ich wohl nie Enkelkinder!“ schoss es ihm mal wieder durch den Kopf. Wobei er die Hoffnung noch nicht ganz aufgab.

Sarah war für Charlie da gewesen. Obwohl sich die beiden noch nicht lange kannten, war sie eine der wenigen, die Charlie kompromisslos an sich heran lies, auch wenn er sonst eher scheu war. Sie schaffte es, ihn aus der Garage raus zu holen, wenn er sich in etwas verbissen hatte. Sie verstand, was in seinem Kopf vorging, wenn ihn ein Problem gefesselt hatte.

Allgemein war Sarah wie ein guter Geist der Familie und Alan erwischte sich immer wieder dabei, wie er Eigenschaften seiner verstorbenen Frau Margret in ihr wieder fand. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er meinen, sie sei ihre Tochter. Sie hielt die Familie zusammen und hatte Charlie und auch Don im Griff. Vor allem mit Don war sie das eine oder andere Mal aneinander gerasselt, was das Helfen im Haushalt anging, wenn er schon einfach her kam und ein Essen abstaubte. Oder wenn seine Klamotten nach dem Duschen nicht alleine den Weg zum Wäschekorb fanden. Alan hatte sich damit schon abgefunden, aber nicht Sarah. Sie lies dann ihre Position als kleine Schwester raus hängen und kämpfte für Gerechtigkeit. Ja, Sarah war für ihn mittlerweile eine Tochter geworden, so wie für seine Söhne eine Schwester.

 

Alan schwelgte weiter in Erinnerungen und dachte sich an den Abend zurück, als Sarah bei ihnen hier zu Hause zum ersten Mal zu Besuch war. Er hatte sie zum Abendessen eingeladen, um ihr das Zimmer zu zeigen, dass er ihr angeboten hatte. Außerdem mussten sie noch für eine gemeinsame Hausaufgabe etwas ausarbeiten.

Don kam zufällig vorbei. Er hatte wohl mal wieder im Gespür, dass er gekocht hatte. Als Sarah erfuhr, dass Don FBI Agent ist, wollte sie das Angebot für das Zimmer abschlagen.

Einem FBI Agenten gegenüber zu stehen, ließen in ihr eher Fluchtinstinkte aufkommen. Sie konnte unmöglich beim Vater eines FBI-Agenten einziehen. Warum hatte Alan das nie erwähnt? Er hatte immer nur erzählt, dass sich sein Ältester zu sehr in die Arbeit vergräbt. Aber ein FBI-Agent?

Alan wollte aber ein “Nein“, was das Zimmer anging, nicht akzeptieren und redete auf sie ein. Für Sarah war allerdings klar: Sie wollte nichts mehr mit dem FBI zu tun haben.

 

Sarah hatte gerade ihre Sachen genommen und wollte schon zur Tür gehen, als Charlie nach Hause kam. Da Alan sich ihr gegenüber nur mit seinem Vornamen vorgestellt hatte, und wie bei Don nur allgemein und nie im Speziellen von seinem zweiten Sohn gesprochen hatte, brachte sie ihn auch nicht mit ihrem Professor für Mathematik in Verbindung und war nun um so geschockter, vor ihm zu stehen. Wieso hatte Alan nichts gesagt? Er wusste doch, dass sie in Professor Eppes Mathe-Kurs war.

 

Jetzt stand für Sarah erst recht fest, dass sie hier unmöglich einziehen konnte. Alan redete auf sie ein, sie solle sich das mit dem Zimmer noch überlegen und auch Don fragte sie direkt, was denn dagegen sprechen würde. Nur Charlie hielt sich im ersten Moment zurück.

Als er aber erfuhr, dass der komische Fleck auf ihrer letzte Hausarbeit die Überreste einer erschlagenen Kakerlake waren, warf er alle seine Vorurteile über Bord und redete ebenfalls auf sie ein, das Angebot des Gästezimmers anzunehmen.

 

Sarah kämpfte mit sich. Sie hatte sich schon so auf das Zimmer gefreut gehabt. Das Haus war unglaublich und Alan für sie der Inbegriff eines sorgenden Vaters. Sie hatte sich das so schön ausgemalt, mir ihrer neuen Familie. Aber der eine Sohn Agent und der andere Professor?

Alle drei redeten auf sie ein, bis sie schließlich ihre Befürchtungen verwarf, zustimmte und schon am nächsten Abend einzog. Seitdem hatte sich einiges verändert im Hause Eppes.

 

 

Als Sarah vom Frühstückstisch aufstand wurde Alan aus seinen Gedanken gerissen.

„So, ich mach mich jetzt mal fertig.“

„Die Vorlesung beginnt doch erst in gut einer Stunde. Ich dachte, ich nehme dich mit in die Uni?“ fragte Charlie irritiert und blickte von seinen Korrekturarbeiten auf, die er sich geholt hatte.

„Bei dem tollen Wetter nehme ich das Fahrrad. Ich muss außerdem vorher noch mal in die Bibliothek. Larry will noch eine Hausaufgabe zum Thema Quantenchaos haben. Dazu muss ich noch was recherchieren“, erklärte Sarah, stand auf und brachte ihr Geschirr in die Küche.

 

Sarah wunderte sich mal wieder über ihr Schicksal. Sie war nur an die CalSci gekommen, um an Larrys Forschungskurs zum Thema Elementarteilchenphysik teilzunehmen und nun war alles so wunderbar.

Sie hatte Dr. Lawrence Fleinhardt als Gastdozent eines Seminars über „Die Suche nach supersymmetrischen Teilchen“ erlebt und kam mit ihm nach der Veranstaltung ins Gespräch. Seine Forschungen faszinierten Sarah. Sie selbst hatte früher Informatik und angewandte Mathematik studiert, allerdings immer eine Schwäche für Physik gehabt. Larry faszinierte ihre Art, wie sie sein Thema aufgriff und mit welcher These sie ihn konfrontierte. Angeregt durch dieses Gespräch, und auch Larrys Angebot ihr eine Empfehlung zu geben, bewarb sie sich an der CalSci für ein weiteres Studium. Larry war es auch zu verdanken, dass sie in Charlies Mathematik-Seminar gelangt war.

Jetzt wohnte sie zusammen mit ihrem Matheprofessor in einem wunderschönen Haus. Dank Alan kam in ihr ein richtiges Familiengefühl auf. Sie fand in Larry einen fabelhaften Mentor und treuen Freund, auch wenn man seine Metaphern erst einmal lernen musste zu deuten. Das Unglaublichste für Sarah war aber, dass sie beim FBI ein und aus ging und in Agent Colby Granger einen wunderbaren Menschen gefunden hatte, der immer und jederzeit für sie da war.

Sie führte nun ein Leben, wie sie es sich nie zu träumen gewagt hätte. „Irgendwann wird doch noch einmal alles gut“, sagte sie zufrieden zu sich selber, obwohl sie ihr Glück nicht fassen konnte.

 

„Dann wünsch ich dir jetzt schon mal ein schönes Wochenende“, meinte Alan, der ihr in die Küche gefolgt war.

„Stimmt, du bist ja übers Wochenende mit deinen Golf-Kumpels unterwegs. Ich wünsch dir auch viel Spaß.“ Sie bemerkte an Alans Blick und seiner Körperhaltung, dass er etwas sagen wollte aber nicht wusste, wie er es ausdrücken sollte. Sarah nickte verständnisvoll und meinte: „Ja, ich pass auf die Jungs auf!“

Alan drückte sie herzlich.

 

Sie packte ihre Sachen zusammen, warf Charlie, der immer noch am Esstisch saß, ein förmliches „Bis nachher Professor Eppes!“ zu, ging nach draußen, schwang sich auf ihr Rad und fuhr den immer gleichen Weg Richtung Uni.

Die Sonne schien, es war angenehm warm und sie genoss den kühlen Wind. Sie ließ ihre Gedanken schweifen, dachte über Alan und Charlie nach und schwelgte in diesen Augenblick.

 

An der nächsten Kreuzung musste sie anhalten, da die Ampel auf rot stand. Sie kam neben einem weißen Cabrio zum Stehen, in dem ein Pärchen saß, das sich innig küsste. Sie schaute betreten wieder auf die rote Ampel. Aus den Augenwinkeln heraus sah sie von rechts einen Passanten über dem Bürgersteig auf sich zukommen, der eben noch lässig an der Hauswand gelehnt hatte. Er trug eine rote Sweatjacke und ein dunkelblaues Basecap. Da er auf den Boden schaute konnte sie ihn nicht erkennen. Er kam direkt auf sie zu. Erst als er vor ihr stand hob er seinen Kopf.

Sarah gefror das Blut in den Adern. „Das kann nicht sein!“ schoss es ihr durch den Kopf.

„Hallo Melissa, mein süßer, kluger Kopf“, begrüßte sie der Mann und zog eine halbautomatische Pistole aus seiner Jackentasche.