Kapitel 1:

 

Summer moved on

And the way it goes

You can't tag along

 

Phil Linus fröstelte, es war in den letzten Tagen kalt geworden. Er stand auf einem Blumenfeld etwas außerhalb von L.A. und bemerkte, dass der Sommer zu ende ging. Die Sonne stand am Himmel zwischen den Wolken, als wollte sie die Menschen noch ein letztes Mal grüßen, bevor sie für immer verschwand.

 

Phil ließ seine Blicke schweifen und sah die blonden Zöpfe seiner kleinen Tochter ein Stückchen weiter auf uns ab hüpfen. Sarah hopste fröhlich durch die Blumen.

Sie war sein ein und alles. Er war froh, dass er sie für ein paar Stunden sehen durfte, wenn sie nur ganz bei ihm wohnen könnte… Aber das war unmöglich nach damals……… Phil verdrängte die Gedanken an eine Zeit, auf der ein Schatten lag, der dem ähnelte, der sich in diesem Moment über das Feld zog. Die Sonne war verschwunden, es wurde noch kälter. Phil wollte gerade nach seiner Tochter rufen als sein Handy klingelte. Hoffentlich nicht schon wieder mein Chef, dachte Phil, er weiß doch, dass ich Sarah heute habe.

 

„Linus“, sagte Phil mit fester Stimme nachdem er das Mobiltelefon aufgeklappt hatte.

„Hey Phil!“

Dieser fuhr zusammen. Er kannte diese Stimme, aber er wollte es nicht wahrhaben. Das konnte nicht sein, die Vergangenheit konnte ihn nicht einholen…das würde er nicht zulassen.

„Phil?“ sagte die kalte Stimme am anderen Ende.

„Was willst du?“, rief Phil. „Das du es überhaupt wagst……“.

„Nun reg dich mal ab, Kleiner“, die Stimme klang höhnisch. „Ich wollte dir die erheiternde Mitteilung überbringen, dass ich wieder in der Stadt bin und deine Hilfe brauche.“

„Vergiss es, ruf mich nie wieder an“, Phil wollte auflegen als die Stimme sagte.

„Wie gehts Sarah?“

„Was?“

„Deine kleine, süße Tochter, sie müsste jetzt 6 sein und geht in die Aldama Elementary School oder?“ Wieder das höhnische Lachen.

„Wag es meine Tochter anzufassen……“, Phil schnaubte.

„Wie käme ich denn dazu? Ich würde deiner Kleinen nie etwas tun. Du musst nur etwas kooperativer sein.“

Phil merkte, wie Übelkeit in ihm aufstieg. Er konnte es nicht fassen. Nicht Sarah, nicht seine Tochter.

„Ich komme heute Abend zu dir Phil, dann können wir über alles reden“.

 

Der andere hatte aufgelegt, Phil lief ein kalter Schauer über den Rücken. Es konnte doch nicht alles von vorne losgehen! Plötzlich sah er sich erschrocken um.

„SARAH???!!!“, schrie er aufgeregt, doch bemerkte gleichzeitig, dass seine Sorge unbegründet war. Sarah kam auf ihn zugelaufen, in der linken Hand hielt sie ein paar gepflückte Blumen.

„Was ist denn Daddy?“, fragte sie und sah Phil mit ihren großen blauen Augen an.

„Nichts mein Schatz“, Phil strich ihr über die Haare.

„Du siehst so traurig aus“, sagte Sarah besorgt und legte ihre kleine Hand in Phils Große. „Bist du traurig wegen Mama? Sie ist doch immer bei uns!“ Das kleine Mädchen legte den Kopf in den Nacken und betrachtete ernst den Himmel.

Phil seufzte. „Ich weiß mein Schatz, ich weiß."