Part 4

 

Einige Tage später verbrachten Amita und Charlie einen gemütlichen Abend alleine bei Charlie bei Kerzenlicht. Charlie konnte das Krankenhaus nach einer Stunde wieder verlassen. Die Kugel hatte ihn in der rechten Schulter erwischt, es war ein glatter Durchschuss.

Nachdem die Einzelheiten der Geiselnahme bekannt wurden, wurde Charlie als Held gefeiert. Er hatte sein eigenes Leben aufs Spiel gesetzt um anderen ihr Leben zu retten.

Der Mann hieß Michael Nicols und hatte nach seiner Ex-Freundin verlangt, welche sich einige Tage zuvor von ihm getrennt hatte ohne einen Grund zu nennen. Sie hätte in Amitas Vorlesung sein müssen, kam jedoch nicht, da sie auf der Beerdigung ihres Großvaters in New York war.

„Amita?“

„Mh?“ Sie hatte sich an ihn gelehnt und die Augen geschlossen. Sie war so glücklich. Gab es denn eine schönere Liebeserklärung, als sich selber anschießen zu lassen und ihn Gefahr zu bringen? Sie sah Charlie nun an, der schon den ganzen Abend so unruhig und in Gedanken versunken gewesen war.

„ Was ist denn?“

„Ich will dich Mal was fragen…“ er zögerte. „ Als ich dich sah, in Gefahr, da dachte ich nur daran, dass dir nichts passiert. Mir ist klar geworden, dass ich“ er zögerte noch einen Moment, er musste sich selber mut zureden um das zu tun, was er jetzt vorhatte. „dass ich den Rest meines Lebens mit dir verbringen will. Ich kann mir ein leben ohne dich nicht mehr vorstellen, ich habe es versucht, aber es ging nicht. Ich will, dass du die Mutter meiner Kinder bist, ich will jeden Morgen neben dir aufwachen, für den Rest meines Lebens. Ich will gemeinsam mit dir alt werden. Ich werde jede Falte an dir lieben, jede deiner Macken.

Amita, heirate mich. Ich verspreche dir, alles für dich zu tun. Ich werde dich glücklich machen!“

Bei seinen Worten hatte sie sich aufgesetzt und ihn mit offenem Mund angestarrt, sie hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit. Amita hatte immer gehofft, dass er ihr irgendwann einen Antrag machen würde, aber sie hatte nie damit gerechnet, dass es so sein würde. Sie dachte, er würde ihr einen Ring unter die Nase halten und ihr die Eine Frage um die Ohren hauen. Er war immer sehr vorsichtig damit umgegangen ihr seine Gefühle zu offenbaren.

Als sie im gerührt antwortete, lief ihr eine Träne an der Wange herunter, die Charlie überglücklich wegküsste. „ Ja, oh Gott, Ja“

Er gab ihr einen langen zärtlichen Kuss, der sie alles um sie herum vergessen ließ.

Als sie sich voneinander lösten, zog Charlie einen wunderschönen Diamantring hervor. Es war ein mittelgroßer Diamant, in Platin gefasst. Er hatte ihn am Tag zuvor mit Don ausgesucht, der sich sehr für ihn gefreut hatte. Sie waren stundelang unterwegs, denn kein Ring war Charlie gut genug, bis er sich schließlich entschloss, den Ring zu nehmen, den er schon einigeWochen zuvor gesehen hatte.

Charlie streifte ihr denn Ring über und sie vereinten sich erneut zu einem Kuss. Hand in Hand gingen sie dann hinauf ins Schlafzimmer, wo sie sich lange und zärtlich liebten, wie sie es schon immer am liebsten getan hatten. Anschließend lagen sie lange nebeneinander und redeten über Gott und die Welt und über ihre bevorstehende Hochzeit. Irgendwann schliefen sie einander fest umschlungen mit einem Lächeln im Gesicht ein.

 

 

THE END